KRÄUTERLEXIKON

Sanddornbeeren

Hippophaeae fructus

Botanik: Deutsche Namen: Sanddorn, Seedorn; wissenschaftlicher Name: Hippophaë rhamnoides; Familie Ölweidengewächse.

Beschreibung: Bis 4m hoher Strauch mit silbrigen Blättern und erbsengroßen, saftigen, orangen Früchten

Herkunft: In Asien und Europa weit verbreitet, auch als Zierstrauch.

Inhaltsstoffe: Die Beeren enthalten reichlich Vitamin C, daneben fettes Öl, Flavonoide und Carotin. Vor allem letzterem verdanken die Früchte ihre orange Farbe.

Verwendung: arzneilich: In der Volksmedizin bei Appetitmangel, Erkältungsneigung, besonders bei Kindern.
Lebensmittel: Als Zutat zu Früchte- und Kräutertees wegen des Vitamin C-Gehaltes, als Saft mit herbsaurem Geschmack und zur Marmeladeherstellung.

Zubereitung/Anwendung: Sanddornbeeren werden meist nur in Mischungen zur Teebereitung verwendet, im frischen oder tiefgefrorenen Zustand meist zu Saft verarbeitet.

Anmerkungen: Da reife Sanddornbeeren geringe Mengen an sogenannten niederen Fettsäuren enthalten, haben sie einen leicht ranzigen Beigeschmack. Dies führt mitunter zu Beanstandungen von Sanddornsäften, obwohl diese in Wirklichkeit von einwandfreier Beschaffenheit sind.

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