KRÄUTERLEXIKON

Das Lexikon gibt komprimiert Auskunft über die Verwendung, Zubereitung, Inhaltsstoffe, Herkunft und Botanik von etwa 100 Pflanzen.

Bereits in den Kapitelüberschriften ist in deutsch und lateinisch der verwendete Pflanzenteil benannt.

Der bewusst allgemein gewählte Begriff „Kräuter“ umfasst Heilpflanzen, Lebensmittel und Naturkosmetik etc.

Abhängig von Dosierung und Art der Anwendung dienen nicht wenige Pflanzen sowohl zur Ernährung als auch zu Heilzwecken. Beispiele: Artischocke, Fenchel, Heidelbeeren, Kamille, Knoblauch, Leinsamen, Pfefferminze und Salbei.

Je nach überwiegender Nutzung wird der eine oder andere Aspekt hervorgehoben, nur gestreift oder ganz weggelassen.

  • Selbstbehandlung ist nur bei geringeren Beschwerden vertretbar.
  • Bei ausbleibender baldiger Besserung oder gar Verschlimmerung muß unverzüglich der Arzt gefragt werden.
  • Aus vielen Bestandteilen zusammengesetzte Mittel sind solchen mit nur wenigen Komponenten nicht überlegen. Oft reicht eine einzige Heilpflanze (Mono-Droge).
  • Bei Bestellungen im Ausland vorab fragen, ob die Mittel dem deutschen Arzneimittel- bzw. Lebensmittelrecht entsprechen.
  • Selbstbehandlung sollte vorrangig auf die Eigentherapie von Erwachsenen und Heranwachsenden beschränkt werden.

Gewährleistung:

Die im Abtswinder Kräuterlexikon enthaltenen Aussagen und Ratschläge wurden sorgfältig geprüpft. Trotzdem kann hierfür keine Garantie übernommen werden. Eine Haftung ist unter anderem auch deshalb ausgeschlossen, weil z.B. nicht alle Nebenwirkungen und Gegenanzeigen etc. genannt werden konnten. Leser-Fernberatungen sind nicht möglich.

Fachbegriffe

Ätherische Öle

natürliche, intensiv riechende Gemische flüchtiger Stoffe

Alkaloide

stark wirkende stickstoffhaltige Natursubstanzen

Aminosäuren

Eiweißbausteine

Blutreinigungsmittel

Irreführender Begriff, da nur abführende und/oder harntreibende Wirkung erfolgt

Chlorophyll

grüner Blattfarbstoff

Cumarin

Geruchsstoff von Heu und getrocknetem (welkem) Waldmeister

Droge

hier nur als „getrocknete Heilpflanze“ zu verstehen

Flavone

gelb(lich) gefärbte Naturstoffgruppe

Flavonoide

von Flavonen abgeleitet

Fruchtsäuren

pflanzliche Säuren (Apfel-, Wein-, Zitronensäure etc.)

Gerbstoffe

verändern Eiweiß irreversibel (Ledergerbung)

Glykoside

Verbindungen aus unwirksamen Zucker und wirksamen Aglykon

Invertzucker

Gemisch aus Trauben- und Fruchtzucker (z.B. Honig)

officinalis

Hinweis auf die arzneiliche Verwendung einer Pflanze

officin

Kundenraum der Apotheken

Purine

von Harnsäure abgeleitete Verbindungen (z.B. Coffein)

Saponine

schäumen in wässriger Lösung

Schmuckdroge

gering dosierte, bunte, unwirksame Schönungsmittel

Volksheilkunde, -medizin, Laienmedizin

Erfahrungsheilkunde (Empirie); Wirksamkeit (noch) nicht ausreichend bewiesen.

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