KRÄUTERLEXIKON

Heilpflanze des Jahres 2011: Der Rosmarin

Der Rosmarin (Rosmarinus officinalis)

Bereits in der Antike waren die heilende Kraft, sein Duft und sein Geschmack als Gewürz bekannt. Die Griechen sahen den Rosmarin als Pflanze der Aphrodite - der Göttin der Liebe und Schönheit. Früher war er auch unter dem Namen "Brautkraut" beliebt, einem Sinnbild der Treue.

Der stark verzweigte Strauch kann eine Höhe von bis zu zwei Metern erreichen.
Die nadelartig ledrigen Blätter enthalten hochwertiges ätherisches Öl sowie Rosmarinsäure, welche unter anderem bestimmend für die Verwendung in der Heilkunde sind.
Diese besondere Auszeichnung als Heilpflanze des Jahres verdankt der Rosmarin insbesondere seinen vielfältigen Einsatzmöglichkeiten im medizinischen und kosmetischen Bereich.
Der Rosmarin wirkt durchblutungsfördernd und krampflösend, bringt den Kreislauf in Schwung und stärkt Herz und Verdauung. Durch den gezielten Einsatz als Gewürz entfaltet er in der Küche seine hocharomatische Eigenschaft und ist hervorragend für das Würzen von Fleisch geeignet. Rosmarin, der in fast allen Sprachen ähnlich klingt, stammt aus der Familie der Lippenblütengewächse.

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